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david-bauer.eu - Sagada - Ein Erlebnis
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Adventure Walk rund um Sagda

Frühstück im Lubd HostelFrühstück im Lubd HostelDie letzten Tage in Manila waren eher chillig und nebenbei haben wir die Abfahrt nach Sagada vorbereitet. Das Ziel Sagada ist ca 340 km nördlich von Manila und bekannt für seine hängenden Särge, Reisfelder, Höhlen und der Tatsache, dass viele Touristen länger bleiben als geplant.

Ich schlaf gleich ein

Der Bus nach Sagada war schneller gebucht als die Fahrt in den nächsten Stadtteil Quezon, von wo aus die CodaLine die 12 stündige Busfahrt losgehen sollte. Da der Bus um 21 Uhr losfährt und die Fahrt laut Grab knapp 18 Minuten dauern sollte, planten wir die Abfahrt vom Hotel um 20 Uhr. Sagada DorfSagada DorfGegen 19:30 wurde dann allerdings Andreas etwas nervös und meinte, dass es sinnvoller wäre etwas mehr Puffer zu haben. Also orderte ich ein Grab und warteten 10 Minuten vor dem Hotel, bis uns der Fahrer aufgabelte. Ich weiß nicht, wie alt der Fahrer war, aber den Führerschein hatte er nicht besonders lange oder im war nicht bewusst, dass sein Toyota mit Automatikschaltung auch schneller wie 30 km/h fuhr. So tuckelte er auf den fast leeren Straßen Manilas dahin, verfuhr sich trotz Navi zwei Mal. 600 Meter vor dem Ziel HöhlensärgeHöhlensärgewurden wir dann auch noch von einem Polizisten rausgewunken. Als dann zwischen Fahrer und Polizist eine eifrige Diskussion einsetze, entschied ich die letzten Meter zu Fuß zu gehen. Gegen 20:50 erreichten wir endlich den Bus und war froh drum, dass wir doch eher losgefahren sind, sonst wäre das ziemlich dumm ausgegangen, da der Bus pünktlich um 21 Uhr losfuhr.
Die Busfahrt war kurzweilig, nicht zuletzt weil der Fahrer den Bus als Rennwagen verwechselte, waren wir auch noch 2 Stunden eher in Sagada als geplant.

Treasure Rock Inn

Das GuesthouseHanging coffinsHanging coffins lag von der Ortsmitte circa 800 m den Berg runter etwas abseits von der Straße in einem ruhigen Tal, umgeben von jeder Menge grün. Der kurze Weg von der Straße zum Treasure Rock Inn war unbefestigt und führte die ersten 20 Meter steil Berg auf über Wurzeln alter Kiefern. Mit Gepäck war das etwas beschwerlich, aber die Lage war diesen kurzen Kraft und Balanceakt definitiv wert. Im Guesthouse angekommen, bescherte und Louisa, die Besitzerin, einen warmen Empfang und versorgte uns erstmal Tee und parkte uns am großen Tisch wo Rico und Kate, ebenfalls Tee versorgt, warteten. Rico ein Aussteiger aus Belgien, so um die 30 und Kate ein quirlige Phillipina von 21 Jahren kannten sich irgendwie schon und wir verabredeten uns gleich zum Frühstück. Kate die wohl mit uns im Bus saß, hatte Mords Hunger, ich hatte eher übelstes Sodbrennen von dem Subways Footlong Roastbeef Sandwich, was wir uns vor der Abreise nach Sagada als Proviant besorgt und nachts in der Pause gegessen hatten. Hängen für die Ewigkeit Hängen für die Ewigkeit Kate und Rico bestellten sich ein irgend welche frittierten Rollen, ich eine Schale Reis und ein Erdbeer Milchshake, in der Hoffnung mein Sodbrennen dadurch loszuwerden. Andreas begnügte sich mit einem Kaffee.

Hängende Särge

Da wir uns eigentlich von Anfang sympathisch waren, buchten wir uns beim Bruder von Louisa, Cyrill, für den Nachmittag eine Advanture Tour um die Umgebung in Sagada besser kennenzulernen. Das erste Ziel war die katholische Kirche am Ort, recht schlicht gehalten, aber dennoch mit dem Holzdach und der einfallenden Nachmittags Sonne schön anzuschauen. Endlich wieder LichtEndlich wieder LichtWeiter ging der Weg über den Friedhof von Sagada in eine Schlucht, wo in kleinen Höhlen die Einwohner ihre Toten in Holzsärgen stapelten, als wären es Rumpelkammern, worin man alte Kartons mit Inhalt stapelt, welchen man nicht mehr braucht. Für meinen Geschmack nicht allzu respektvoll, da die Särge mit zunehmendem Alter und unter der Last der anderen Särge aufbrechen und der Inhalt herausfällt. An einer steilen Felswand konnten wir nun sehen, für was Sagada berühmt war, die hängenden Särge. Direkt an der Felswand waren Eisenstangen in die Wand eingelassen, auf welchen Holzsärge standen und versuchten Schmetterling Spiegelung im WasserSchmetterling Spiegelung im Wasserdie Zeit zu überdauern. Das wiederum fand ich wieder ansprechender, als die Särge in einer muffigen Höhle verrotten zu lassen.

Fluss unter der Erde

Nach den hängenden Särgen brachte uns Cyrill tiefer in die Schlucht, wo er uns stolz seine Kaffeeplantage präsentierte. Auf der Kaffeeplantage baute Cyrill nicht nur Kaffee an, sondern auch eine Kaffeebar, wo die durstigen Abenteurer in Zukunft Kaffee und Kuchen zur Stärkung essen konnten, ehe sie wagemutig weiter die Schlucht runter einem geheimnisvollen Fluss unter die Erde folgen. Das war ganz lustig, weil ich in dem Höhlensystem Kate immer wieder mit der Tatsache konfrontierte, dass uns ein rotes Augenpaar in der Dunkelheit folgte um sie in einem passenden Augenblick zu erschrecken. Ihr schriller Schrei scheuchte ein Schwarm Fledermäuse auf, welche aufgebracht umherflatterten.

Sonnenuntergang

Als der Verträumter FlussVerträumter FlussFluss sich SonnenuntergangSonnenuntergangseinen Weg wieder an die Oberfläche bahnte, war Kate glaube ich ganz froh wieder Licht zu sehen. Nach der Höhle schlängelte sich der Fluss noch etwas verträumt durch die Schlucht ehe er sich in den Reisfeldern des Tals verlor.als wir zurück auf der Straße waren verschwand auch die Sonne hinter den Bergen und tauchte alles für kurze Zeit in ein warmes Licht ehe die Dunkelheit hereinbrach.

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