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Kaum saßen wir am Gate wurde die Abflugzeit auf 7:15 geändert. Arrgh geht ja schon wieder gut los.

Plötzlich ging alles ganz schnell

Innerlich hoffte ich, dass dies die letzte Änderung der Uhrzeit bleibt, denn mir fehlt einfach die Kraft noch länger hier sitzen zu müssen. Aber dem war leider nicht so. Um 06:50 wurde die Uhrzeit auf 07:00 geändert, wenig später fanden sich die Mitarbeiter der Fluglinie ein, das Gate wurde geöffnet, der Flug aufgerufen und wenig später saßen alle in der Maschine. Mit einem Ruck setzte das Flugzeug zurück, die Triebwerke liefen an, wir rollten zur Startbahn. Die Turbinen heulten auf, wir beschleunigten und waren in der Luft.

Himalaya von oben

 Über den Wolken Über den WolkenZu Beginn des Flugs war die Wolkendecke noch ziemlich dicht, so dass man die darunter liegende Welt nur schemenhaft erkennen konnte. Mit zunehmender Strecke änderte sich das und man hatte einen freien Blick. Ich bin jetzt schon öfter über Berge geflogen, aber das hier war etwas anderes. War es die niedrige Flughöhe oder das karge Land darunter, keine Ahnung, aber der Anblick war fesselnd. Den Anderen im Flugzeug ging es nicht anders, so klebte alles an den Fenstern und schaute gespannt nach draußen.

Reaktion in letzter Sekunde

 Der Himalaya Der HimalayaDer Flug nach Leh war durch die gigantische Aussicht auf das Bergmassiv sehr kurzweilig und schon bald setzten wir zur Landung an. Wirklich ruhig war der Anflug jedoch nicht, und der Pilot musste immer wieder deutlich die Lage des Flugzeugs ändern um auf Kurs zu bleiben.
Kurz bevor wir auf die Landebahn aufsetzten kam Wind auf und der Pilot hatte reichlich Mühe die Maschine gerade zu halten. Wackelnd berührte erst eine Seite des Fahrgestells den Boden, dann erfasste uns eine weitere Böe verlagerte das Flugzeug etwas und dann setzte die zweite Seite des Fahrgestells denn Boden und so trifteten wir zügig in Richtung rechter Landebahnseite. Der Pilot versuchte diese Schieflage zu korrigieren, was zur Folge hatte, dass die Maschine leicht ins Schlingern/Schleudern geriet. Die Landebahn Die Landebahn
Zwei Augenblicke später klappten die Bremsklappen nach oben und durch den Strömungsabriss an den Tragflächen setzte das Bugfahrwerk hart auf. Zur gleichen Zeit wurde auch der Umkehrschub aktiviert. Ich wäre durchgestartet dachte ich so bei mir, erschien mir die Situation schon sehr gefährlich. Kurz darauf beruhigte sich die Maschine und wir rollten Richtung Parkposition.
Hier zeigte sich auch warum die Flüge immer wieder gestrichen wurden, da die Winde wohl unkontrollierbar zu sein scheinen und die Landebahn auch nur eine Teerstrecke in mitten vom Nichts ist. Hier gabs nicht mal einen Tower.

Alles sehr funktional

 Das Gepäckband Das GepäckbandEs gab drei Traktoren mit drei Anhängern fürs Gepäck und vier Busse, welche die Passagiere an der Gangway abholten. Das Flughafen Gebäude bestand aus einem Raum mit zwei Gepäckbändern links und rechts. Das wars dann auch schon. Als wir das Gebäude erreichten, drückte uns eine Frau einen Zettel in die Hand, mit den üblichen Frage nach Pass- und Visanummer, Ankunftsdaten, ...
Auf dem Vorplatz des Flughafens standen unzählige Jeeps welche die Leute abholen wollten. Wir hatten zum Glück schon einen Flughafen Transfer gebucht, der auch schon mit einem Schild auf uns wartete. Mr Andreas & Mr David.

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