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Die Fahrt gestern vom Flughafen zum Hotel dauerte keine 15 Minute, aber der Verkehr hier in Leh steht, trotz der nur 30.000 Einwohner, dem von Delhi in nichts nach. Das Gehupe, Gedrängle und die vielen Autos scheint wirklich in ganz Indien zu sein.

Eine grüne Oase der Ruhe

 Im Garten der Ruhe Im Garten der RuheWir waren daher ganz froh, dass das Hotel etwas abseits der Hauptstraße lag und somit vom Verkehrslärm nahezu verschont blieb.
Bei Ankunft schauten sie an der Rezeption etwas komisch, da sie mit uns nicht mehr gerechnet hatten. Wir hatten zwar mit dem Typen vom Taxitransfer am Vortag telefonisch vereinbart, dass sich er sich auch noch mit dem Hotel in Verbindung setzt um die auch über den neuesten Status zu informieren. All die Tage vorher hatten wir das immer gemacht, diesmal hatten wir uns darauf verlassen ...
Naja Indien wäre nicht Indien, wenn es nicht dafür auch ne Lösung gab. Unser Zimmer mit Balkon war zwar nicht mehr Verfügbar, aber dafür war noch ein kleineres Zimmer im Erdgeschoss mit Garten verfügbar. Was will man mehr.

Den Does and Don't Does

Wir wurden in den Garten verbracht, wo auch schon eine leckere Tasse Masalla Tee auf uns wartete. Der Chef persönlich begrüßte uns auf traditionelle Weise, mit dem umlegen eines weißen Tuchs und einem freundlichen Jullay, was hier eine höfliches Wort der Begrüßung ist. Ebenfalls hat er uns eingewiesen, wie wir uns in der Öffentlichkeit Verhalten und wie wir uns akklimatisieren sollten. Erstmal drei Stunden ins Bett und ausruhen, die nächsten zwei Tage nichts machen und viel trinken.
Da mir schon etwas komisch im Kopf war, habe ich es mir nicht zweimal sagen lassen und bin gleich ins Bett.

Ungehorsam wird bestraft

Nach drei Stunden waren wir wieder wach und saßen im Garten, als uns ein Pole, welchen wir im Centaur Hotel schon kennengelernt hatten und auch hier wohnt, begrüßte und fragte, ob wir nicht Lust hätten mit ins Dorf zugehen. Wir gingen mit, aber schon nach 200 Metern merkte ich, dass es nicht die klügste Idee war und bin wieder zurück ins Hotel. Nicht dass ich keine Luft oder Herzrasen bekam, aber irgendwie war mir komisch. Leh Innenstadt Leh InnenstadtNach knapp drei Stunden kam die beiden mit Wasserflaschen aus dem Dorf zurück und keiner der beiden sah wirklich fit aus. Der Pole verzog sich sofort ins Bett.
Wir saßen noch bis Sonnenuntergang im Garten und als es kalt wurde hatten wir uns fürs Abendessen fertig gemacht.
Heute morgen jedenfalls hatte Andy leichte Kopfschmerzen und sah reichlich zerknautscht aus, dem Polen ging's wohl nicht viel besser, als er recht verschlafen zum Frühstück aufkreuzte.

Ein kleiner Spaziergang

 Eine Gebetsmühle in Leh Eine Gebetsmühle in LehFür den Nachmittag hatten wir uns für einen kleinen Erkundungsspaziergang verabredet. Auf halber Strecke viel mir ein, dass ich zwar an Wasser gedacht, aber vergessen hatte Sonnencreme aufzulegen, ist doch mit der Sonne in 3600 Meter nicht zu spaßen. Da Andreas ebenfalls seine Mütze vergessen hatte, fragte ich ihn, ob er nicht seinen Kopf mit seiner ausgezogenen Jacke bedecken will, er verneinte es und so nahm ich seine Jacke schützte mein Gesicht und Kopf. Wir trafen noch ein paar Leidensgenossen aus Delhi, ansonsten war der Spaziergang aber ereignislos.

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