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Party im Hafen von Hong Kong

Nach reiflicher Überlegung hatten wir uns nun doch gegen Disneyland Hong Kong entschieden. Der Preis war uns doch einfach zu teuer und da auch die Rezessionen auf TripAdvisor eher gemischt waren. Viele Einträge dort bemängelten, dass es eher auf Kinder bis zwölf Jahre zugeschnitten wäre.Skulptur am Walk of FameSkulptur am Walk of FameStattdessen wollten wir mit einer diesen chinesischen Dschunken eine Sonnenuntergangs Hafenrundfahrt machen, aber auch da war der Preis mit 54 Euro hoch und auf TripAdvisor waren die Meinungen eher nicht so gut. Die Dschunke wäre runtergekommen, das Freigetränk einfallslos und das Personal unfreundlich gewesen.

All inclusive Harbour Tour

Beim Weiteren stöbern auf Google bin ich auf ein weiteres Angebot gestoßen, welches nur nur 16 Euro pro Nase gekostet hatte, allerdings eine Stunde vor Sonnenuntergang, aber das Wetter war ohnehin schlechter geworden, so dass vor lauter Wolken vom Sonnenuntergang nicht viel zu sehen gewesen wäre. Hier war als inclusive Leistung alle Getränke mit im Preis inbegriffen und die Dauer war ebenfalls it 45 Minuten angegeben. Hmm wir vermuten eine alte Jolle, wo in der Mitte eine Box mit Eiswürfel stand, wo Getränkedosen zur freien Verfügung standen.Jackie ChanJackie Chan

Walk of Fame

Bis 16 Uhr hatten wir noch einige Zeit und so sind wir den Walk of Fame entlang gelaufen. Das war eine Uferpromenade am Festland, wo allerlei asiatische Stars aus Film und Kino ihre Handabdrücke am Handlauf der Promenade hinterlassen hatten, zumindest von denen, welche noch lebten. Ich fand es teils interessant, wie groß die Hände der asiatischen Stars waren, so hätte Jackie Chan ganz schöne Pranken und die Abdrücke wären deutlich größer als meine.Typische DschunkeTypische Dschunke

Die Wirklichkeit

Wir fanden uns pünktlich um 16 Uhr an der Pier, wo die Hafenrundfahrt starten sollte, ein nur vom Schiff war erstmal nichts zu sehen. An Pier 4 legte aber gerade einer dieser chinesischen Dschunken ab und die Rezessionenhattwn bezüglich des Zustandes nicht gelogen. Während aus der Entfernung diese Holzboote mit ihren roten Segel eine ganz imposante Erscheinung hinlegten, sah man aus der Nähe ein dreckiges Boot, mit jeder Menge abgebrochen Holzteile am Oberdeck. Modernes SchiffModernes SchiffWenig später kam ein Mitarbeiter auf uns zu und teilte uns mit, dass die Pier kurzfristig von Pier 3 auf Pier 2 geändert wurde. Und siehe da, ein seetüchtiges Schiff war im Begriff dort anzulegen. Wir staunten nicht schlecht, hatten wir doch was ganz anderes erwartet. Ein zweistöckiges Schiff, mit einem geschlossenen Deck und gemütlichen Sitzen unten, und ein offenes und teilüberdachtes Oberdeck mit der Bar. Dort oben am Heck hatten wir es uns gemütlich gemacht. Ich hatte dann Andreas erstmal zur Bar geschickt um die Preise zu erfragen. Als wenige Minuten später das Schiff ablegte, Victoria HarbourVictoria Harbourkam Andreas mit zwei Getränken zurück. Einem Martini für mich und ein Campari ohne O für Andreas. „Alles inclusive“ war die Antwort, als ich ihn fragend schaute. Ohweh, Martini, Campari und nüchterner Magen inklusive, dass kann kein gutes Ende nehmen.

Die Hafenrundfahrt live

Das erste Ziel der Rundfahrt war die gegenüberliegende Hafenseite wo noch mehr Gäste aufgesammelt wurden. Noch bevor wir drüben angekommen, holte ich Nachschub, der Barmann lachte freundlich als ich ein Campari und einen Martini nachbestellte. Flink waren die Gläser voll und ich auf dem Weg zurück. Inzwischen war auch Mum per Skype zugeschalten und konnte live in knapp 10000 Kilometer Entfernung aus dem Wohnzimmer der Hafenrundfahrt beiwohnen.Gut dabeiGut dabeiAls die restlichen vier Passagiere vom Central Pier zugestiegen waren, und das Schiff im Begriff war abzulegen, war Andreas wieder auf dem Weg zur Bar. Da wir jetzt vollzählig waren, wurde nun auch über die Bordlautsprecher etwas über die Entstehung des Hafens und die Geschichte über die umliegenden Gebäude erzählt, welche ich ins Deutsche übersetzte, so dass Mum auch verstand.

Die Hafenrundsauftour

Mum war fasziniert von den Wolkenkratzern und wenig später irritiert über meine steigende Laune und meiner allmählich aufkommenden Schwierigkeit den Text zu übersetzen. Inzwischen war Ich dann auch wieder Mal auf dem Weg zu Bar um die Gläser zu füllen. Ich musste gar nichts mehr sagen, denn der Barman füllte die Gläser mit Campari und Martini voll, mit nicht mehr ganz sooo breitem grinsen.
Mum hatte sich inzwischen verabschiedet gehabt, als Andreas wieder mit zwei nicht mehr ganz so vollen Gläsern zurück kam.
An dieser Stelle muss ich nun anmerken, dass es da noch ein junges thailändisches Pärchen gab, welches auch schon beim dritten Dosenbier war.Sonnenuntergang im HafenSonnenuntergang im Hafen

Symphonie of lights

Eigentlich hätte nach 45 Minuten die Rumdfahrt zuende sein sollen, aber da Andreas eben erst die Gläser wieder hatte füllen lassen, fuhr der Kapitän aus Rücksicht auf uns weiter auf die Hafenseite zum Meer hin und drehte da noch eine 20 Minütige runde, was den Jungen Thailänder und mich nochmal dazu bewog, an der Bar vorstellig zu werden. Der Barman füllte mürrisch mein Glas knapp halb voll, Andreas hatte, wie die chinesische Dschunke, leichte Schlagseite und setze diese und die letzte Runde aus.
Vom Schiff runter mussten wir und das thailändische Pätchen erstmal setzen. Das thailändische Mädchen prabbelte unverständliches und kicherte unentwegt, Andreas hatte nen glasigen Blick und mir war etwas flau im Magen.
Da der Nebel heute deutlich weniger war, warteten wir bis 20 Uhr ab, um heute einen halbwegs klaren Blick auf das Lichterspiel im Hafen zu erhalten. Aber auch heute war die Show nix besonderes, daran ändert auch die Musik nichts, welche heute über Lautsprecher eingespielt worden war.Symphony of lightsSymphony of lights

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