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Von Mui Ne fuhr uns einer der geliebten Sleeper Busse nach Da Lat. Da Lat selbst verspricht etwas Erholung der Temperaturen zu werden, da diese Ortschaft auf 1400m liegt und auch berühmt für den Kaffee sein soll und wenn der da oben gut gedeiht, kann es nicht so heiss werden.

Auf Nebenstraße nach Da Lat

Von Mui Ne aus ging die Fahrt erst an der Küste entlang und war unspektakulär, aber schon als wir Richtung Hochland abbogen wurde es abenteuerlich. Das ist sogar den Mitreisenden aufgefallen, zumindest denSee von Da LatSee von Da Lat Europäern. Die zwei welche neben uns saßen meinten, auf Google Maps sah die Router besser aus und wir müssten auf irgendeiner Nebenstraße sein. Nun diese Nebenstraße kann man sich als einen in die Jahre gekommenen Flurbereinigungsweg vorstellen. Vermutlich ist an dieser Route bestimmt das Restaurant der Schwiegermutter des Schwagers vom Freund des Fahrers und genau so war es vermutlich dann auch, denn wenig später hielten wir an einem Restaurant, wo der Fahrer von einer älteren Dame herzlich empfangen wurde.

Wo soll hier eine pulsierende Metropole sein

Nach der Pause ging die Fahrt weiter und der Bus ächzte den immer steiler werdenden Feldweg nach oben. Mit Eingangsbereich des Botanischen GartensEingangsbereich des Botanischen Gartensjedem Höhenmeter mehr, gewann die Natur mehr an saftigem Grün und die Zivilisation trat immer mehr in den Hintergrund. Bis auf die Stauseen war auf dem Weg kaum mehr was davon zu erkennen, das Da Lat eine pulsierende Metropole sein sollte und das Zentrum für Hochzeitsreisende und zu früherer Zeit ein Kurort für die Franzosen.

Da Lat

Kurz vor Einbruch der Dunkelheit kamen wir in an, was gleichzeitig ein Schock darstellte, denn kaum um die letzte Kurve gefahren stand man in mitten einer lärmenden Stadt, mit all dem Verkehr wie man ihn aus den Städten wie Saigon oder BonsaischaleBonsaischaleMui Me kannte. Um einen See quetschten sich 1000 Gebäude, die Lebensadern der Stadt waren mit hupenden Autos und Zweiräder verstopft und wir mitten drin.

Der Fußmarsch

Da die Temperaturen hier oben deutlich kühler waren und das Hotel nicht so weit von der Bushaltestelle entfernt war, und somit nicht zu rechnen war, das wir nass geschwitzt ankommen sollten, gingen wir zu Fuß. Ab der Hälfte waren wir dennoch nass geworden, denn ein kurzer Schauer, der Erste im Urlaub, ging kurz auf uns nieder :)

Nachtmarkt

Nachdem wir das Zimmer gestern bezogen hatten, trieb uns der Hunger gleich weiter zum Nachtmarkt. Das war eine Augenweide, denn das was hier an Gemüse und Obst angeboten wurde, war von solcher guten Qualität und Größe wie man sie selten in Supermärkten findet. Avocados so gross wie Honigmelonen, Radischen wie Limonen und sogar Orchideen Orchideen den ersten Spargel gab es hier.

Abendessen

Zwischen den Verkaufsständen standen immer wieder Mitarbeiter von den dahinter liegenden Restaurants, welche die hungrigen Besuch, zwar nicht aggressiv aber doch bestimmt in die Restaurants einluden. Hungrig wie wir waren ließen wir uns vom ersten ködern. Da saßen wir nun, 10 Minuten auf den Plastikstühlen und sahen zu wie die Bedienungen Bündelweise Dongs zählten und von uns keiner Notiz nahm.
Mir wars dann zu blöde, ich hatte Hunger und wollte nicht weiter warten, stand auf in die ging die 10 Meter zum Restaurant neben an. Andreas folgte maulend und der Wechsel blieb nicht unbemerkt. Nach einer kurzen Anfeindung der Mitarbeiter beider Restaurants konnten wir endlich bestellen und Essen. Curry für Andreas und Pho, eine äußerst leckere Suppe mit homöopathischen Mengen an Fleisch und viel Gemüse, für mich waren ein leckeres Und vorallem günstiges Abendessen :-)Sintflutartiger RegenSintflutartiger Regen

Der Botanische Garten

Heute sind wir auf eigene Faust losgezogen und haben uns Da Lat zu Fuß angeschaut, sind 3 Kilometer am See entlang gelaufen und standen am Botanischen Garten von Das ging in die HoseDas ging in die HoseDa Lat. Mit Eintrittspreis von 40k Dong waren wir umgeben von vielen Blumen, super schönen Orchideen, welche hier wir Unkraut wuchsen und Bonsaibäumen. Der Garten war nicht ganz so schön wieder Botanische Garten in München, aber für die Augen war es mal ganz gut etwas Abwechslung zu sehen.
Lange hielt die Freude nicht, denn 1 Stunde später brach ein sintflutartiger Regenschauer nieder wie man ihn nicht allzu oft im Leben bisher erlebt hatte. Für eine Dreiviertelstunde war Weltuntergang eher der Regen nach ließ und wir halbwegs trockenen Fußes ein Taxi suchten.
Ich wäre auch fast halbwegs trocken im Taxi angekommen, wäre ich nicht für ein gutes Foto in eine tiefe Pfütze gesprungen, was Granatenmässig nach hinten los ging und ich danach bis zur Gürtellinie Klatsch nass war...

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