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Heute war etwas Adventure angesagt, denn nach dem FrĂŒhstĂŒck, ging es zu Fuß vom Hotel in den 800 Meter entfernten Sai Yok Nationalpark wo die LawaCave zu finden ist.

Die Lawa Höhle

Als wir am Eingang des Nationalparks angekommen sind, wurde dann erstmal ein Eintrittsentgeld von 600 Bhat fĂ€llig, bei der Höhe wollte ich nochmal ins Hotel zurĂŒck laufen und eine Lampe holen, denn fĂŒr soviel Geld will ich ja dann auch was sehen. Andreas war damit einverstanden. Nachdem wir dann mit Stirnlampen ausgerĂŒstet waren und das Eintrittsgeld bezahlt hatten musste ich mich wieder aufregen, den Einheimische zahlen nur 100 statt 300 Bhat pro Person. Also nervte ich den VerkĂ€ufer, ich wollte ein Ticket haben, und dieser  Sonnenaufgang ĂŒber dem River Kwai Sonnenaufgang ĂŒber dem River Kwaiin einer stoischen Ruhe riss, 6 Eintrittskarten zu je 100 Bhat ab, gruppierte sie und tackerte sie zu 2 x 3 Tickets zusammen und gab diese uns. Die 150 Stufen zur Höhle waren eine Herausforderung in der dampfigen Hitze des Vormittags. Aber das war meckern auf hohem Niveau, denn kaum in der Höhle angekommen, kam uns schon ein ordentlicher Schwall feuchtwarmer Luft entgegen. Je tiefer wir in die Höhle kamen, desto schlimmer wurde es, ab dem ersten Viertel beschlug die Linse von meiner Kamera und war nur mit großem Einsatz trocken zubekommen. Das schöne an dieser Höhle war, dass es kaum Besucher gab, uns begegneten vielleicht 5 weitere Leute, ansonsten war man alleine und konnte fotografieren. Zumindest konnte man es versuchen, denn die Linse beschlug ja immer wieder. Am inneren Ende der Höhle war die Temperatur auf gute 45 Grad gestiegen und die Luftfeuchtigkeit betrug 100%. Der Schweiß floss in Strömen und es war unertrĂ€glich.
Die Höhle war jetzt zwar nicht die schönste die ich gesehen habe, aber das fehlen von Besuchern machte das wieder gut und man konnte die Höhle fĂŒr sich ganz in Ruhe entdecken.

Weiterfahrt nach Burma

Leider hatten wir uns mit der Weiterfahrt nach Burma etwas verkalkuliert, denn so schön versteckt das Hotel auch lag, desto schwieriger wars auch, von hier weg zu kommen, also mussten wir  GrenzĂŒbergang Phu Nam Ron GrenzĂŒbergang Phu Nam Ronnoch einen Tag lĂ€nger einplanen um am nĂ€chsten Tag zurĂŒck nach Kanchanaburi fahren, dort ein Hotel zu nehmen und von dort dann morgens mit dem ersten Bus zur Landesgrenze Phu Nam Ron zu kommen.
Am nĂ€chsten Morgen nach einem gigantischen Sonnenaufgang beim FrĂŒhstĂŒck, brachte uns das Boot wieder zurĂŒck zum Anlegesteg NĂ€he der Hauptstraße, ein Taxi fuhr uns zur nĂ€chsten Bushaltestelle, von wo uns ein Public Bus zurĂŒck nach Kanachanburi fuhr.
Die Weiterfahrt am Tag darauf war eigentlich ganz easy. Um 8 Uhr fuhr der klimatisierte Bus los in Richtung Phu Nam Ron. Der Bus war mit 10 weiteren Personen nicht gerade ĂŒberfĂŒllt und die 1,5 Stunden fahrt vergingen auch recht schnell. Und schon standen wir vor der Landgrenze Thailands, bei voller Sonne und mörderischen Temperaturen. Der Grenzer hat sich dann noch ĂŒber Anderas amĂŒsiert, weil er immer noch das selbe Hemd an hatte :-). Bei der Einreise nach Thailand wurde zum Abgleich ein Foto gemacht, und auf dieses hatte er wohl Zugriff. Bei mir amĂŒsierte Ihn GebĂ€ude fĂŒr die Emigration nach Burma GebĂ€ude fĂŒr die Emigration nach Burma mein nagelneuer Ausweis, ansonsten waren die dort recht entspannt. Tja und dann waren wir ausgereist aus Thailand und standen buchstĂ€blich im Niemandsland. Hier hĂ€tten eigentlich, nach der Grenze von Thailand, Pickups warten sollen, welche die Leute die sechs Kilometer zur burmesischen Seite fahren sollten. Mittlerer Weile waren wir zu dritt, denn im Bus war noch ein Student mit gleichem Ziel wie wir. Die beiden liefen dann los und waren fest von ĂŒberzeugt die sechs Kilometer zu Fuß zulaufen. Ich zottelte mit weniger Begeisterung aber dafĂŒr mit vielen Stoßgebeten fĂŒr ein Taxi hinterher. Und siehe da, kaum waren wir 400 Meter gelaufen kam ein Taxi und PickUpte uns :-).
Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert :-)

Auf nach Burma

Die Einreise war Aspaltlose StaubpisteAspaltlose Staubpistemehr als unspektakulĂ€r, an der Grenze, ein paar WellblechhĂŒtten, GeschĂ€fte und die EinreisehĂŒtte mit Stempel und Kopierer. Nach 15 Minuten war die Einreise erledigt. Das wĂ€re auch schneller gegangen, aber der altersschwache Kopierer kopierte 4 Minuten fĂŒr einen Ausweis.
Draußen warte dann schon der Cousin der Mutter des ersten Fahrers, welcher uns weiter fahren sollte. Eigentlich sollte die Fahrt auf einem PickUp, fĂŒr 800-1000 Baht pro Nase weitergehen, aber welch Überraschung, hier stand ein gepimpter Minibus der uns fĂŒr 600 Bhat pro Person mitnahm. Das war auch ganz gut so, denn die 5 Stunden nach Dawei, war noch staubiger als alles was wir je erlebt haben. Denn auf der Straße nach Dawei gab es weder Asphalt noch Feuchtigkeit welche den Staub binden könnte und so legte sich ĂŒber alles eine schöne Staubschicht. Das hĂ€tten wir in 5 Stunden auf der LadeflĂ€che eines PickUps alles direkt ab bekommen und meine Lungen waren aus Bangkok eh schon recht angegriffen, da ich stĂ€ndig den Staub und Dreck der Luft hoch husten muss.

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Kommentare der Besucher:

Patricia schrieb am 22:08 24.02.2016:

Eine schöne Zeit in Burma!