Um das Vollbild zu sehen, klicke auf die Bilder.

Gedanken


Als ich dann gestern wieder müde in meinem eigenen Bett lag, konnte ich nicht sofort einschlafen.
Im Gedanken ging ich nochmal die ganze Trekking Route bis zum Everest Base Camp ab. Ausgehend von Lukla wo wir einen fragwürdigen Chai tranken, weiter an den ganzen Lodges, mit ihren schönen Ausblicken ins Gebirge, der Fluss, welcher sich romantisch durch das Tal schlängelte, an dessen Ufern wir einen kräftezerrenden Aufstieg nach Namche Bazar hatten.
Mit einem warmen Gefühl im Bauch, dachte ich an die weitere Strecke nach Thame, Lumde, dem Horroraufstieg zum Renjo La Pass und die überwältigende Ankunft in Gokyo.
Als wir die falsche Abzweigung genommen hatten, wir plötzlich in der Pampa standen, Angelika und Bempa uns zurück auf den Weg brachten und wir als einzige in der Lodge mit der Bäuerin in der Küche sassen und Kartoffel mit Chilipulver verputzen.
Pangboche mit Karma Rita Sherpa, welcher schon acht Mal auf dem Everest war und uns herzlich verabschiedet hatte.
Schmunzeln musste ich als ich an Dingboche dachte, wo Oma Sherpa mehr Yakdung verheizte als der Tochter lieb war um es halbwegs warm zu haben.
Den touristisch überlaufene Pfad mit den vollausgestatteten Chinesen empfand ich plötzlich nicht mehr so schlimm, also noch vor ein paar Wochen.
So im warmen Bett dachte sich jetzt auch einfacher an die letzten beiden Hotels vor dem Everest Base Camp, wo es nachts so derbe Kalt war, das selbst die dicken Daunen Schlafsäcke fast schon zu dünn waren.
Ich erinnerte mich auch noch ganz genau wie froh ich war, als wir nach Kloster Tengboche wieder in Namche Bazar ankamen und wie froh ich war, dass wir bald zurück in Kathmandu sein sollten, wo die Temperaturen wieder deutlich wärmer waren.
Die letzten Gedanken machte ich mir über den vorletzten Tag als mir die Kräfte ausgingen und die Küchenhilfe der Sherpa Lodge mein Gepäck leichtfüssig nach Lukla brachte.
Mit den Glückgefühlen, als ich gepuscht von den Italienern den Steinbogen nach Lukla druchschritt und mega froh war endlich Lukla erreicht zu haben, schlief ich zufrieden ein.

Keine Gallery vorhandenKein Video vorhanden
Schreibe einen Kommentar