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Tag 35

Die letzten Tage auf den Perhentian Islands waren wie im Paradies. Weisse Strände, gigantische Sonnenuntergänge und die Unterwasserwelt konnte gut beschnorchelt werden. Ein Wermutstropfen waren die nicht ganz so perfekten klimatischen Bedingungen. Dauernd Sonne, Temperaturen um die 40 Grad, Wassertemperaturen welchen kaum abkühlung schaffen und eine Luftfeuchtigkeit jenseins der 80% stellen absolut sicher, das man möglichst wenig Kleidung tragen möchte.

Der Tagesausflug

GesternTurtle BeachTurtle Beach morgen hatten wir uns ganz spontan dazu entschlossen einen SchnorchelTagesAusflug zu buchen. Das Hotel selbst bot zwar auch Ausflüge an, diese waren aber mit 4 Stunden für meinen Geschmack zu kurz und mit 80 Ringit pro Person, exclusive Ausrüstung, viel zu teuer. Also hatten wir uns ausserhalb des Hotels bei anderen Anbieter umgeschaut und neben dem Hotel sind wir uns nach kurzer Verhandlung bei schlechtem Englisch auch einig geworden. 8 Stunden Ausflug mit Ausrüstung für 50 Ringit pro Person. Besucht werden würden 4 Ziele, Turtle Island, Fisch Point, Shark Point und Turtle Beach.
Abfahrt um elf uhr, also in 10 Minuten, meinte die Frau, welche hastig die 100 Ringit wegpackte, und ich war nicht mal noch für das Sonnenbaden prepariert. Schnell ins Hotel und Sonnenschutzfaktor 50 aufgelegt, Badeklamotten angezogen und schon waren wir ready für den Ausflug.

Wo war das Boot

Es vergingen 15 Minuten ehe die Frau ein Boot organisieren konnte, welche Ausflug durchführen sollten, so zumindest hatten wir das vestanden. Als das Boot kam staunten wir nicht schlecht, 4 Sitzer ohne Sonnenschutz. Alle Ausflugsboote des Hotels hatten einen Sonnensegel um die Passagieren vor der Sonne zu schützen. Als wir in das Boot einsteigen wollten versuchte ich die versprochene Schnorchelausrüstung zu finden, aber ausser einer Taucherbrille sah ich nichts. Ich machte die Frau des Anbieter darauf aufmerksam, dass die Ausrüstung fehlen würde. Irritiert fing sie eine kurze Diskussion mit dem Bootsführer an und meinte dann alles so ok und schob mich aufs Boot.
Irriert heizte das Boot mit uns davon, was bei den Wellen und der Geschwindigkeit eher unangenehm war, denn auch dieses Boot schlug immer wieder hart auf die Wasseroberfläche auf und Spritzwasser feuchtete uns nach und nach durch. Innerlich war ich froh, dass ich nur mein Handy mitgenommen habe.

Es geht richtig los

Inzwischen ist uns nun klar geworden, dass dieses nicht unser Ausflugsboot war, sondern nur das Taxi zum eigentlichen Ausflugsboot, denn nach 20 Minuten erreichten wir den nördlichen Zipfel der kleineren Insel, wo eine Menge Ausflugsboote mit Sonnendach vor Anker lagen, und an einem Bootsableger wartete auch schon unser Kapität für diesen Tag, welchenFish PointFish Point wir aufgabelten und das Taxi zum Boot fuhr.
Die Freude darüber, dass wir bisher nur alleine waren, flachte schnell ab, denn nachdem das Boot aufgetankt war, holten wir die restlichen 6 Passagiere ab, bekamen aber unsere Schnorchel und Taucherbrillen, allerdings keine Flossen und fuhren zu unserem ersten Ziel.

Turtle Island ohne Turtle

Als wir am ersten Ziel angekommen waren, verschwanden alle sofort im Wasser. Auch hier ebbte die Faszination sehr schnell ab, als wir merkten dass hier aus Wasser gar nichts war. Kurze Zeit später sassen alles enttäuchst wieder auf dem Boot und schauten missmutig auf den Bootsführer. Der meinte erst die Schildkröten meist erst später kamen, aber so glauben wollte es ihm auch keiner, sogar er zweifelte an seiner Aussage und fing an sich mit dem umliegenden Booten zu vernetzen, aber keiner sah Schildkröten. Nachdem sechs Boot meinte der Bootsführer, dass wir später nochmal hier her kommen, als ein siebtes Boot plötzlich Schildkröten sah. Schnell fuhren wir zu der Stelle, alles sprang ins Wasser und, naja quasi nix war. Eine ovale Scheibe schwam in 15 Meter Tiefe am Grund entlang, hätte auch was anderes sein können...

Fish Point

Als alle eingesammelt waren gings zu Fish Point, dem zweiten Ziel. Hier war es schon richtig interessant. Unterdem Boot fand man sich sofort in zwei Meter tiefe in einer riesigen Korallenwelt wieder, mit riesigen Muscheln in vielen bunten Farben, mit hunderten von unterschiedlich bunten Fischen, welche totalen Spass daran hatten immer hinter einem statt vor einem zu schwimmen und einem dabei in die Beine zu zwicken, bunten Schwämmen auf den das Licht der Sonne tanzte, Anemonen, welche sich in der Strömung des Wasser bewegten. Einige von ihnen beherbergten auch Clownsfische, welche nicht so erfreut waren, wenn man der Anemone zu nahe kam. Schnell schwammen sie auf einen zu, wenn man die Hand Richtung Anemone Perhentian Island BeachPerhentian Island Beachstreckte, aber wer kann die Drohungen eines Clownsfisch schon ernst nehmen, wenn man 'Findet Nemo' im Fernsehen gesehen hatte ;).
Nach mehrmaligen abtauchen zu einer Anemone, entspannten sich die Clownsfische und kam weniger aggressiv auf einen zugeschwommen, sondern guckten nur alle interessiert was das weisse Ding dem Schnorchel da wollte ;)

Shark Point

Die rund eine Stunde waren wir am Fish Point schnorcheln, als wir die Weiterfahrt zum Shark Point antraten. Als wir dort ankamen, sah man schon am dunkleren Wasser, dass hier schon tiefer sein musste. Das Boot macht halt und vertäute an einem Seil im Wasser und alle im Boot schauten einander an, mit der Auffordung im Gesicht, der Andere solle mal ins Wasser. Als nach fünf Minuten immer noch keiner so richtig Lust hatte, hatte mich dann meine Neugierde übermant und ich lies mich vorsichtig ins Wasser gleiten. Unter dem Wasser sah es hier schon ganz anders aus, hier war nichts mehr bunt, am Boden waren viele abgestorbene Korallen, welche als schwarze Äste am Grund lagen und eine eher schaurige Stimmung verbreiteten. Ich fluchte schon über meine Neugierde als mich plötzlich was am Fuss streifte. Blitzschnell drehte ich mich um und hoffte dabei nicht in das weitgeöffnete Maul eines Haies schauen zu müssen. Schnell stellte ich aber fest, das mich die Strömung gegen ein aufgezwirbeltes Seil gedrückt hatte. Da mir die Stimmung hier zu sehr an einen Horrorfilm erinnerte schnorchelte ich Richung Land und langsam wich der Horroruntergrund dem Sand, wo sich dieses Mal riesige Fische mit Regenbogenfarben den Grund nachJungle WalkJungle Walk essbarem absuchten.
Ich tauchte die 6 Meter zu den Fischen an den Grund als ich im Augenwinkel einen Schatten sah. Dieser Schatten gehörte einem kleinen Hai, welcher gerade deswegs schwam aber unbeeindruckt meiner Gegenwart einfach weiterschwam. An der Wasseroberfläche angekommen, versuchte ich dem Hai noch zu folgen, aber ohne Flossen wars eher unmöglich. Einen weiteren Hai hatte ich hier auch nicht mehr gesehen.

Mittagessen

Nach weiteren 40 Minuten waren wir dann auf dem Weg zum Mittagessen, und alle waren wir doch etwas froh um die Pause, zum einen ist das Wasser am Shark Point schon kälter gewesen, zum Anderen ist das Schnorcheln und immer wieder zum Grund abtauchen doch sehr anstrengend. Aber dennoch war ich nicht gross hungrig, und trank nur ein BananenLassi, während Andreas hastig ein Sandwich vertilgte :).

Turtle Beach

Nach einer Stunde Mittag gings dann zu unserem letzten Ziel, demShark PointShark Point Turtle Beach. Dieser war wieder so ein Traumstrand, mit Palmen, feinem weissen Sand und Wassertemperaturen jenseits der Erfrischungsmarke. Alle an Board schwammen direkt an den Strand, Andreas plantsche im flachen Wasser und ich schwam Richtung tieferes Meer und fand mich schnell zwischen Korallen und Fischen wieder, wo ich die letzte Stunde damit verbrachte die Clownsfische zu ärgern und die Fische in meinem Kielwasser davon abzuhalten mir ständig an den Beinen zu knabbern. Ich dachte mir dabei, macht nur weiter so, heute Abend fresse ich einen Kollegen von Euch, verlasst euch darauf.
Als sich die Clownsfische nicht mehr ärgern liesen und deren Neugierde auf das weisse schnorchelnde Ding deutlich abebbte, schwam ich auch wieder zurück zum Strand und genoss auch noch etwas diese paradische Stimmmung

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