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Tag 2

Nachdem  Blick ins Annapurnamassiv Blick ins Annapurnamassivuns der Wecker um 7 Uhr geweckt hatte, mussten wir dann erstmal feststellen, dass sich alles an Regen über die Nacht abgeregnet hatte und sich das Wetter mit blauem Himmel präsentierte. Dennoch war ich, trotz 11 Stunden Schlaf total zerknautscht und müde schleppte ich mich zum Frühstück. Das war einfach eine Kanne Masallatee, einmal Porridge für Andreas und einmal tibetanischem Brot mit Käseraspel für mich. Tibetisches Brot war nix anderes, als eine Art Schmalzgebäck, nur nicht süß, was in Fett heraus gebacken wurde. Recht lecker und das Fett gibt Energie.
Während des Essen kam dann die Frage auf, wie wir dem Sherpa die Taschen mit unserem Transfergepäck übergeben. Wir einigten uns dann darauf einen von unseren Deuter Rucksackschoner mit dem Transfergepäck zu füllen und es so dem Sherpa zu übergeben. Leider war unser Jungsherpa damit absolut überfordert, als er den prall gefüllten blauen Sack sah.  Nepalesische Bäuerin Nepalesische Bäuerin
Also wurde erstmal ein Strick organisiert mit dem der Sack umwickelt wurde und mit dem restlichen Seil eine Schlaufe. Diese diente dann als Tragevorrichtung, welche an der Stirn fixiert wurde. Mit dem blauen Rucksack am Rücken und dem Seil an seiner Stirn fixiert, machte sich unser Sherpa auf den Weg. Abermals konnte ich mir ein kichern nicht verkneifen, denn nachdem er ein paar Meter gelaufen war, sah man vom Sherpa nichts mehr, da das blaue Packet den Körper vollkommen verdeckte, lediglich unten sah man zwei dünne Beinchen in viel zu großen Schuhen rausschauen. Als würde der Pack Transfergepäck alleine laufen.

Abwechslungsreich und Anstrengend

Gleich zu ging die Straße in Serpentinen schon recht steil den Berg hoch und nach einer Dreiviertelstunde waren die ersten 200 Höhenmeter erklommen und der Weg wurde etwas leichter zu laufen. Sherpa Sherpa Vorbei an tiefen Schluchten, immer wieder kleine Restaurants und Wasserfällen und im Hintergrund die weiße Silhouette des Annapurna Massivs. Zur Mittagszeit hätten wir eigentlich das Ende unserer Tagestour in Chyamche (1570m) erreichen sollen, aber nachdem wir gut in der Zeit lagen fragte uns der Guide ob wir nicht noch zum nächsten Etappenziel laufen wollten, welches 3 Stunden entfernt und auf 1700 Meter lag. Wir stimmten zu, denn 3 Stunden und knapp 200 Höhenmeter sollten machbar sein.
Was unser Guide allerdings nicht erwähnt hatte, das wir zwischen drin noch noch zweimal 150 Meter runter und wieder hoch mussten. Somit wurden die letzten drei Stunden zum echten Kraftakt. So kamen wir denn nach 22780 Schritten und 194 Etagen erschöpft aber zufrieden in Tal an. Ziegen auf Hängebrücke Ziegen auf Hängebrücke

Tal

Tal ist eine überschaubare Ansammlung von Guesthouses, Hotels und drei Bauernhöfe in einem breiten Tal auf einer Sandbank des Marshyangdi Ngadi Flusses. Die Siedlung wird schön eingerahmt vom Fluss auf der einen Seite und auf der anderen Seite von einem Wasserfall, wovon die Siedlung auch ihr Frischwasser bezog.

Das Marshyangdi Hotel

Das Hotel war wieder sehr einfach gehalten, dieses Mal mit Gemeinschaftsdusche. Diese waren immerhin eine Warmwasserdusche, welche von einer fragwürdig operierenden Gastherme direkt in der Dusche gespeist wurde. Das Gas kaum aus einer Gasflasche direkt neben dem Eingang der Dusche. Als Gaszuleitung diente ein Handelsüblicher Gartenschlauch. Kohlenmonoxid hin oder her, das warme Wasser tat gut und danach war man wieder fit.

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